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Seit dem Altertum ist die Hypnose eine bekannte und natürliche Behandlung
und damit viel älter als andere moderne Psychotherapien.

Jeder Mensch ist von Natur aus suggestibel und deshalb auch hypnotisierbar;
es sei denn, er sperrt sich gegen die Hypnose.
Ohne die Bereitschaft des Menschen kann eine Hypnose nicht gelingen.

Bereits der Embryo ist durch den gleichmäßigen Herzschlag der Mutter in einem hypnoseähnlichen Zustand. Deshalb verhält er sich zumeist ruhig.

Es zeigt sich immer wieder, wie sehr der Begriff der Hypnose negativ besetzt ist.
Der Hypnose haftet völlig unbegründet etwas Magisches an; auch gerät sie in den Verdacht der Scharlatanerie. Heilhypnose hat nichts mit der moralisch fragwürdigen und effekthaschenden Showhypnose zu tun.

Richtig angewandt, ist die Hypnose als eine Möglichkeit der Lebenshilfe völlig gefahrlos.

Die Hypnose bietet die Möglichkeit, die tiefsten Schichten der menschlichen Seele zu erfassen und damit seelisch bedingte Krankheiten zu heilen, oder über die Seele Krankheiten zu therapieren.

Keinesfalls verliert der Klient während einer Heilhypnose seinen Willen oder tut etwas, was ihm hinterher leid tun würde. Die persönliche Kontrollfunktion bleibt immer erhalten.

Was ist Hypnose?

Hypnose ist Audrucksgeschehen einer Suggestion. Die Stärke einer Suggestion bewirkt die Tiefe einer Hypnose. Während einer Hypnose sind alle Denkvorgänge stark verlangsamt. Der Hypnotisierte ist außerdem in seinem Denken tunnelartig eingeschränkt.
Wie kommt es dazu?
Im Wachzustand dominiert die kognitive linke Gehirnhälfte, die logisch denkende Instanz. In der Hypnose reduziert sich diese Kontrollinstanz um etwa 30 % und es gibt verstärkte Aktivitäten zugunsten der rechten Gehirnhälfte und so eine Betonung des Emotionalen.

 

Während der Hypnose verlagert das Vegetativum seine Aktivität in Richtung Vagus bzw. Parasympathikus. Damit sinkt der Blutdruck, die Atmung reduziert sich, die Stoffwechselvorgänge verlangsamen. Die Stresshormone verringern sich. Man beobachtet dagegen eine Verbesserung der körpereigenen Abwehr durch Vermehren der Lymphozyten.